Folge 5 – Heilige KÜhe

 

How to do for TV – Wie baut man eine Kompostmiete?

Ein Kompostplatz liegt am besten im Schatten, jedenfalls im Halbschatten. Den Platz im Garten so auswählen, dass man bei jedem Wetter leicht zum Kompost gelangt. Wichtig ist eine Verbindung zum Mutterboden – damit die Bodenmikroorganismen direkt in den Komposthaufen einwandern können. Ideal sind 2 Kompostboxen im Garten. Einen, den man laufend befüllen und einen, der vom Frühling bis zum Herbst in Ruhe arbeiten kann.

Zutaten für eine Kompostbox:

Uns so wird´s gemacht:


Dealerpflanzen – Pflanzen, die den Boden düngen

Steckbrief

Name: Zigeunerklee, Brotklee (Cercidiphyllum japonicum)
Herkunft: Südosteuropa, Vorderasien und Nordafrika
Beschreibung: hellgrüne, zarte einjährige Pflanze, die im Alpenraum zu den traditionellen Kulturpflanzen zählt. In Südtirol etwa ist der Brotklee das wichtigste Gewürz für Roggenbrot, in der Schweiz heißt das Kraut auch Schabzigerklee, weil der Schabziger damit gewürzt wird. Das Kraut entwickelt seinen charakteristischen Geruch erst, wenn es getrocknet wird.
Standort: sonnig bis halbschattig
Anbau: Aussaat im April, für die Gründüngung schneiden, sobald das Kraut in Blüte geht.

Steckbrief

Name: Färberhülse, Falscher Indigo (Babtisia tinctoria)
Herkunft: Südlichen Kanada und Nordosten der USA
Beschreibung: schöne Staude, die man auch als Zierpflanze anbauen kann, sie gedeiht auch auf trockenen Standorten (wild in Steppen und Sandfluren), blüht in gelben typischen Schmetterlingsblüten von Juni bis September. Die Blätter färben blau, die Wurzel schwarz.
Standort: lichter Schatten bis volle Sonne.
Pflege: benötigt keine besondere Pflege

Steckbrief

Name: Puffbohne (Vicia faba)
Herkunft: Europa
Beschreibung: Über viele Jahrhunderte war die Puffbohne gemeinsam mit der Erbse die wichtigste Eiweißquelle. Erst das über das ganze Jahr verfügbare Fleisch aus der Massentierhaltung konnte sie in die Bedeutungslosigkeit verbannen. In einzelnen alpinen Gebieten hat sich ihr Anbau erhalten, hier gedeihen sie besonders gut. Im Garten ist die Puffbohne eine sehr dankbare Kulturart. Sie hat einen festen Stängel und wächst aufrecht. Im Jahresverlauf ist die Puffbohne die früheste Eiweißquelle aus dem Garten, auch als Gründüngungspflanze ist sie sehr gut geeignet.
Standort: liebt Standorte mit hoher Luftfeuchtigkeit
Anbau: Die Puffbohne verträgt tiefe Temperaturen (mindestens bis -5oC, einige Sorten  auch bis zu - 8oC. Sie können und sollen ab Mitte Februar/Anfang März, jedenfalls sobald der Boden offen ist, gesät werden. Die Pflanzen wachsen bei frühen Aussaaten zügiger, setzen auch mehr Hülsen an und entwickeln sich letztlich gesünder. Pflanzabstände: In der Reihe 15-20 cm, Reihenabstand: 50-60 cm (bei Feldkultur enger). Die unteren Hülsen sind meist größer. Bei zu hohen Temperaturen setzt die Puffbohne keine Hülsen mehr an.

 

Bio-Dünger für alle: Der Regenwurmkompost

RegenwürmerRegenwurmkompost wird aus Luzernekompost, Pferdemist, Grüngut- und Strauchschnittkompost hergestellt. Regenwurmkompost enthält nicht nur sofort wirksame Nährstoffe (bis zu 5% Gesamtstickstoff und viele anderen Haupt- und Spurenelemente, sondern auch lebendverbaute Krümelstruktur (Ton-Humuskomplexe, wie sie für bereits belebte Böden typisch sind), eine große Menge und Vielfalt an Bodenleben, Huminsäuren und Enzyme. Darüber hinaus wirkt Regenwurmkompost auch pflanzenstärkend und beugt boden- und samenbürtigen Krankheiten vor. Regenwurmkompost hat die fünf bis siebenfache Düngewirkung gegenüber Kompost.

Regenwurmkompost gibt es nicht nur im Film. Bestellung auch in Kleinmengen für Haus- und BalkongärtnerInnen: www.vermigrand.at

 

Brennnessel-Jauche

Zutaten: Zubereitung:

Im Frühsommer ist die Jauche nach cirka 3 Wochen dann fertig und wird 1:10 verdünnt und um Starkzehrer gegossen (alle 3-4 Wochen). Die Brennessel  ist ideal, weil sie sowohl eine starke Düngerwirkung wie auch schädlingsvertreibende Wirkung hat. Beinwell ist ein guter Kalidünger, wirkt etwas langsamer, kann aber aus diesem Grund sehr gut mit Brennnessel gemischt werden. Ebenso können die Blätter von Löwenzahn, Schafgarbe, Kohlarten, aber auch andere Wildkräuter untergemischt werden.
Im Verlauf der Gärung entwickelt die Pflanzenjauche einen starken Geruch. Wen dieser Geruch stört, der bindet ihn mit einer Hand voll Steinmehl oder Kompost. Die Jauche riecht allerdings nur dann, wenn sie bewegt oder ausgebracht wird. Der Geruch ist nur schwer von den Händen abzuwaschen. Am besten daher beim Ausbringen Handschuhe tragen.

 

Schlussnummer der folge 5

„Jam Jam – Chilli Chilli“ Interpret: „Achtung Liebe“

 



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